Bürgermeisterin Sonja Leidemann bewirbt sich für die Wahlzeit 2009 bis 2015 erneut für das Amt der Bürgermeisterin der Stadt Witten. Ihre zentralen Ziele für diese Amtszeit hat sie unter fünf zentralen Überschriften zusammengefasst:1. Witten soll seine gute Position als Familienstadt, die hervorragende Bedingungen in allen Lebenslagen und in jedem Alter bietet, weiter verstärken. Witten soll möglichst die Familienstadt Nr. 1 in Nordrhein-Westfalen werden.
Dazu sind als Einzelvorhaben unter anderem vorgesehen:
- Unterstützung aller Familien: Die frühen Hilfen sollen weiter ausgedehnt werden
- Bedarfsgerechte Betreuung: Jedes Kind soll - wo immer der gewünscht ist - einen U3-Betreuungsplatz bekommen
- Qualität verbessern: Der Betreuungsschlüssel von vier Kindern (U3) und acht Kindern (KiTa) pro ErzieherIn soll durchgesetzt werden
- Kostenlose Bildung: Für die Kindertageseinrichtungen soll eine Beitragsfreiheit angestrebt werden
- Gesund und sozial: An den Kindergärten und Schulen soll ein kostenloses gesundes Mittagessen angeboten werden
- Spielen muss Spaß machen: Die Wittener Kinderspielplätze sollen grundsätzlich untersucht und aufgewertet werden
- Das Alter unterstützen: Menschen, die im Alter die Hilfe der Gemeinschaft benötigen, sollen sie auch bekommen. Unter anderem soll ein Pflegestützpunkt für Witten entstehen
Dazu sind als Einzelvorhaben unter anderem vorgesehen:
- Länger gemeinsam lernen: Gemeinschaftsschulen als Ganztagsschulen
- Schaffung des Wissenszentrums in dieser Legislaturperiode
Dazu sind als Einzelvorhaben unter anderem vorgesehen:
- Um arbeitslose Mitbürgerinnen und Mitbürger besser betreuen zu können, soll die Jobagentur weiter gestärkt werden. Auf der anderen Seite soll eine Leistungsgarantie sicher stellen, dass die Jobagentur erstklassige Arbeit erbringt. Eine Ombudsperson soll sich besonderer Problemfälle annehmen
- Die Jobagentur ist für die Menschen da: Deshalb besteht der Anspruch, dass bei Arbeitslosigkeit die Formalitäten auf ein Mindestmaß reduziert werden und jeder Kunde die Gewissheit bekommt, dass die Bearbeitungszeiten in Witten die schnellsten in NRW sind. Regelmäßige Kundenbefragungen sollen sicherstellen, dass der Service erstklassig ist
- Die öffentliche Hand bildet aus: Die Stadtverwaltung und kommunale Unternehmen wie die Stadtwerke sollen auch künftig Ausbildungsplätze bereitstellen
- Hohe Zuverlässigkeit: Witten soll Insolvenz-Azubis die Sicherheit geben, dass sie ihre Ausbildung am Standort bei einem anderen Ausbildungsträger abschließen können
- Mehr Transparenz: Ein regelmäßiger Sozial- und Demografiebericht soll künftig sicherstellen, dass die Erfolge der Sozialpolitik ebenso deutlich werden wie mögliche Mängel - und schnelle Abhilfe möglich wird
Dazu sind als Einzelvorhaben unter anderem vorgesehen:
- Ansprechpartner im öffentlichen Raum: Die Präsenz der Ordnungskräfte auf den Straßen und Plätzen soll verstärkt werden
- Schnelle Abhilfe: Damit sich nicht irgendwo Schmuddelecken bilden können, sollen ein „Kehr-Fon“ für Anrufer aus der Bürgerschaft und eine „Kehr-Force“ als „schnelle Eingreiftruppe mit dem Besen“ geschaffen werden
- Saubere Stadt: Mehr Mülleimer und Hundekotbehälter sollen an die Bürgerinnen und Bürger appellieren, selbst alles dafür zu tun, damit die Stadt Witten möglichst sauber bleibt. Stärkere Kontrollen und härtere Bestrafung sind als Vorsorge gegen Vandalismus geplant
Dazu sind als Einzelvorhaben unter anderem vorgesehen:
- Erneuerung: Der Ausbau und die Modernisierung der Innenstadt und der Stadtteile sollen beschleunigt werden. Die Kommune hat dabei eine Vorbild-Funktion auch für private Investoren, von denen ebenfalls Initiativen zur Erneuerung ihrer Immobilien erwartet werden
- Mehr Mobilität: Bis 2012 sollen die wichtigsten Verkehrsadern der Stadt Witten erneuert werden
- Natur erlebbar machen: Die Wohnsiedlungen sollen besser mit der Natur und insbesondere mit dem Ruhrtal verknüpft werden
- Vorfahrt für erneuerbare Energien: Eine Solarinitiative für städtische Dächer soll sicherstellen, dass Photovoltaik in Witten einen höheren Stellenwert bekommt
- Strom und damit Kohlendioxid einsparen: LED-Beleuchtung für die Wittener Straßenlampen sollen zu einer signifikanten Reduzierung des Energieverbrauchs und damit zu einer Entlastung der Umwelt führen
